Robot Workwear / Serie 01

Corporate fashion für
Humanoide Robots.

Form//01 produziert Arbeitskleidung für humanoide Roboter — passgenau für den Einsatz vor Ort. So entstehen Zugehörigkeit, Vertrauen und Brandbuilding auf modernste Art und Weise.

Für Betriebe · Hersteller · Integratoren Produktion [USA & Türkei] Pilot 2026 [5] Plätze

Das Problem

Roboter wirken technisch,
wie ein Gerät.

Die meisten Humanoiden kommen in Weiß, Grau oder blankem Kunststoff. In einer Werkhalle stört das kaum. An einer Rezeption, auf einer Station oder im Verkaufsraum fällt das sofort auf.

Für Menschen ist dann oft nicht klar, welche Rolle der Roboter hat. Kann ich ihn ansprechen? Gehört er zum Betrieb? Ist er gerade im Einsatz oder nur zum Testen da? Wenn das unklar bleibt, gehen viele lieber vorbei. Aus einer Maschine, die helfen soll, wird schnell etwas, dem man ausweicht.

Kleidung kann diese Rolle sichtbar machen. Nicht als Kostüm, sondern so, wie Arbeitskleidung es bei Menschen auch tut. Ein Roboter mit Corporate Fashion, einem Namensschild an derselben Stelle wie beim Team, lässt sich leichter zuordnen — und wird eher angesprochen.

01 / Aufnahme

Wir vermessen euren Roboter

Wir vermessen vor Ort oder arbeiten mit dem CAD-Modell des Herstellers. Dabei prüfen wir, wo Stoffe liegen dürfen, wo sich bei Bewegung Engstellen entwickeln und welche Flächen frei bleiben müssen. Daraus entsteht ein Schnitt für genau diese Plattform.

02 / Muster

Ihr bekommt einen Probesatz als Muster

Ihr erhaltet ein genähtes Muster. Änderungswünsche besprechen wir direkt am Original. Farben, Logopositionen und weitere Extras können jederzeit geändert werden.

03 / Serie

Und danach kommt Nachschub

Der fertige Schnitt bleibt bei uns hinterlegt. Danach könnt ihr einzelne Teile nachbestellen. Kleinserien starten ab 5 Stück. Hochwertige und belastbare Superstoffe sorgen für eine extrem belastbare Qualität.

Persönlichkeit und Vertrauen.
mit Robot Workwear.


Motion Map · V.01 / 2026

Wo was sitzen kann.
Und wo nicht.

Bei Menschen ist klar, wo Nähte, Falten und Abschlüsse funktionieren. Bei einem Humanoiden gelten andere Regeln: Gelenke sitzen anders, Sensorflächen müssen frei bleiben und Stoff darf weder bremsen noch in den Greifraum geraten. Dafür nutzen wir die Motion Map.

FORM//01 · MOTION MAP · HUMANOID / GENERIC · FRONT V.01 — 2026 A SENSORFELD frei — kein Stoff, kein Reflex B SCHULTERACHSE Falte statt Spannung C MARKENFLÄCHE Logo + Namensschild, plan D HÜFTE größte Amplitude im Betrieb E KNIE Vorformung, kein Zug beim Hocken F ZUGANG RÜCKEN Ladeklappe · Not-Aus · einhändig G ELLENBOGEN Bewegungszugabe, kein Bund H GREIFRAUM Manschette endet vor dem Gelenk I SAUM endet über dem Fuß, nichts schleift GESAMTHÖHE NACH AUFNAHME

← seitlich wischen

A

Sensorfeld

Lidar, Tiefenkameras und Mikrofone bleiben komplett frei. Auch durchsichtiges Netz kommt hier nicht infrage. Glänzende Kanten halten wir ebenfalls auf Abstand, damit nichts in die Sensorik spiegelt.

B

Schulterachse

Hier zeigt sich Passform besonders schnell. Eine eingelegte Falte gibt dem Stoff Weg. Fehlt sie, spannt das Material beim Heben und kann die Armbewegung bremsen.

C

Markenfläche

Die Brust ist plan und aus drei bis fünf Metern gut zu sehen. Logo und Namensschild sitzen auf derselben Höhe wie beim Team. So lässt sich der Roboter auf den ersten Blick dem Betrieb und seiner Rolle zuordnen.

D

Hüfte

An der Hüfte entsteht im Alltag besonders viel Bewegung. Ein zu fester Bund staucht sich beim Beugen und bremst den Ablauf sichtbar. Deshalb braucht der Schnitt hier gezielt Bewegungsreserve.

E

Knie

Das Knie wird vorgeformt genäht, damit beim Hocken nichts zieht. Zusätzlich verstärken wir die Zone, weil der Roboter beim Aufnehmen von Lasten regelmäßig aufsetzen kann.

F

Zugang Rücken

Ladeklappe, Not-Aus und Servicedeckel müssen erreichbar bleiben. Im Idealfall mit einer Hand und ohne erst Kleidung zu öffnen. Beim täglichen Start darf dafür niemand den Roboter ausziehen müssen.

G

Ellenbogen

Am Ellenbogen planen wir Bewegungszugabe statt eines engen Bündchens ein. Ein straffer Abschluss am Unterarm kann die Drehung bremsen — genau dort, wo Greifarme viel Beweglichkeit brauchen.

H

Greifraum

Die Manschette endet vor dem Handgelenk. Rund um Finger und Greifer bleibt Stoff konsequent außen vor, damit sich beim Aufnehmen nichts einfädeln oder verhaken kann.

I

Saum

Der Saum endet oberhalb des Fußes. So kann nichts schleifen, unter die Sohle geraten oder an einer Türschiene hängen bleiben.

Kompatibilität

Passt das
auf unseren?

Es gibt zwei Möglichkeiten. Ist die Plattform bereits bei uns hinterlegt, können wir direkt mit dem vorhandenen Schnitt arbeiten. Ist sie neu für uns, nehmen wir sie einmal auf. Dafür solltet ihr rund 3 Wochen zusätzlich einplanen.

Unitree G1Schnitt vorhanden
Unitree H1Aufnahme läuft
Agility DigitAuf Anfrage
Figure 02Auf Anfrage
Apptronik ApolloAuf Anfrage
1X NEOAuf Anfrage
Fourier GR-2Auf Anfrage
Booster T1Auf Anfrage
Pudu D9Auf Anfrage
Eurer ist nicht dabei? Modell nennen ↗

Änderungen vorbehalten.

Drei humanoide Roboter unterschiedlicher Bauform in derselben grau-schwarzen Arbeitskleidung, dazu eine Nahaufnahme von Jacke, Hose und Handschuh.
Jede Bauform · ein Schnittsystem Reflexpaspel · Hallenausführung

Was wir von euch brauchen

Modell
Hersteller und GenerationDas reicht für den Anfang. Wenn ihr euch beim genauen Modell nicht sicher seid, schick uns einfach ein Foto vom Typenschild.
Maße oder CAD
STEP-Datei — oder wir kommen vorbeiViele Hersteller stellen Betreibern eine STEP-Datei oder andere CAD-Daten zur Verfügung. Falls nicht, kommen wir vorbei und nehmen die Maße selbst auf.
Umgebung
Halle, Lobby, Station, VerkaufsraumDie Umgebung entscheidet mit über Stoff, Farbe und mögliche Zusätze wie Reflexstreifen.
Marke
Logo als Vektor, HausfarbenAm besten HKS oder Pantone. Wenn ihr nur ein PNG habt, ist das kein Ausschlusskriterium — dann bereiten wir die Vorlage entsprechend auf.

Material & Alltag

Der Teil, den
der Betrieb fragt.

Gut aussehen reicht im Betrieb nicht. Die Kleidung muss auch nach vielen Einsätzen funktionieren: beim Waschen, beim Wechseln und morgens, wenn eine Person den Roboter ohne Umwege startklar machen soll.

Waschen
[60] °C, rund [50] Wäschen ohne Formverlust Für Gewerbewäsche geeignet. Beschichtete Teile dürfen nicht in den Trockner.
An- und Ausziehen
Unter 3 Minuten, eine Person Magnetverschluss und verdeckter Reißverschluss machen den Wechsel allein möglich. Werkzeug oder eine zweite Person sind nicht nötig.
Gewicht
ca. 400 g je Satz Zusätzliches Gewicht belastet die Akkulaufzeit. Deshalb behalten wir auch beim Stoff jedes Gramm im Blick.
Halle
Antistatik und Reflexstreifen optional Für Bereiche mit ESD-Anforderungen oder Staplerverkehr. Sag uns das frühzeitig, weil sich dadurch die Materialauswahl ändern kann.
Farbe
Nach HKS oder Pantone gefärbt Sonderfarben sind ab 20 Sätzen möglich. Bei kleineren Mengen arbeiten wir mit Farben aus unserem Standardfeld.
Ersatz
Jedes Teil einzeln nachbestellbar Oberteil, Hose und Manschetten lassen sich getrennt nachbestellen. Du musst keinen kompletten Satz ersetzen, wenn nur ein Teil verschlissen ist.
Kennzeichnung
Gestickt oder als Klettfläche Klett eignet sich besonders, wenn der Roboter zwischen Stationen wechselt und Name oder Rollenkennzeichnung mitwechseln sollen.

Konzeptstudie · noch kein Kundenprojekt

So kann es aussehen, Ein Beispiel

Ein Stadthotel mit 90 Zimmern: Der Roboter bringt Handtücher und Minibar-Nachschub auf die Etagen und steht abends auch im Empfangsbereich. Ab Werk ist er weiß und trägt das Herstellerlogo auf der Brust. Für Gäste wirkt er damit zunächst wie Technik eines fremden Anbieters, nicht wie ein wertvoller Teil des Hotels.

Für die Studie bekommt er einen Overall im Haus-Navy statt Weiß. An Kragen und Ärmeln läuft dieselbe helle Paspel wie am Revers des Personals. Das Namensschild sitzt auf derselben Höhe wie beim Team. An der Hüfte geben wir mehr Weite, weil sich der Roboter beim Beladen des Wagens etwa vierzig Mal am Tag beugt.

Die Annahme dahinter: Gäste erkennen schneller, dass der Roboter zum Hotel gehört, und sprechen ihn eher an. Ob das im Alltag wirklich passiert, wollen wir im ersten Piloten beobachten und dokumentieren — auch dann, wenn der Effekt kleiner ausfällt als gedacht.

Unitree G1 im Serienzustand: silbern-graues Gehäuse, offen liegende Gelenke, Herstellerschriftzug auf der Brust.
Vorher · Serienzustand Unitree G1
Derselbe Roboter im dunkelblauen Overall mit hellem Paspelband an Stehkragen und Ärmeln, Namensschild auf der Brust.
Nachher · Haus-Navy, helle Paspel Konzeptstudie

Pilot Program 2026

[5] Betriebe.
Sieben Wochen.

FORM//01 ist neu. 2026 wollen wir deshalb mit einer kleinen Zahl von Betrieben die ersten Uniformen unter echten Bedingungen entwickeln und testen. Die Pilotpartner bekommen dafür einen Einstiegspreis, den es in dieser Form später nicht mehr geben wird.

WOCHE 1

Gespräch und Aufnahme

Im ersten Gespräch klären wir in rund 30 Minuten, welches Modell ihr einsetzt, wo es arbeitet und wie es im Betrieb auftreten soll. Danach nehmen wir die Maße — vor Ort oder anhand der CAD-Daten.

WOCHE 2–4

Schnitt und erstes Muster

Ihr bekommt zwei konkrete Entwürfe zur Auswahl. Nach eurer Entscheidung bauen wir den Schnitt und nähen das erste Muster. Am Ende dieser Phase liegt ein Teil vor, das der Roboter tatsächlich tragen kann.

WOCHE 5–6

Zwei Wochen im Betrieb

Dann läuft der Roboter zwei Wochen damit im normalen Betrieb. Ohne Schonprogramm. Wir achten darauf, wo etwas scheuert oder verrutscht, wie sich das Anziehen im Alltag bewährt und was dein Team dabei beobachtet.

WOCHE 7

Korrektur und Serienstand

Was im Test gestört hat, korrigieren wir. Danach bekommst du die finale Version und der fertige Schnitt bleibt für spätere Nachbestellungen bei uns hinterlegt.

Was ihr bekommt

Zwei fertige Sätze und einen Schnitt

Ihr erhaltet zwei komplette Uniformen für euren Roboter, professionelle Fotos zur eigenen Nutzung und den gespeicherten Schnitt für spätere Nachbestellungen. Preis: ab 1.800 € netto.

Was wir dafür wollen

Ehrliches Feedback — und ein Foto

Wir brauchen von euch offenes Feedback dazu, was funktioniert und was nicht. Wenn ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid, würden wir außerdem gern ein Foto und ein kurzes Statement zeigen dürfen. Wenn ihr das nicht möchtet oder der Pilot nicht überzeugt, veröffentlichen wir nichts.

Pilotplatz anfragen

Häufige Fragen

Was Kunden uns
zuerst fragen.

Behindert die Kleidung die Sensoren?

Nicht, wenn der Schnitt korrekt aufgebaut ist. Lidar, Tiefenkameras und Mikrofone bleiben bei uns grundsätzlich frei — auch von dünnem Netz. Zusätzlich halten wir Stoffkanten und reflektierende Flächen so weit weg, dass sie die Sensorik nicht stören.

Bei der Aufnahme klären wir deshalb genau, wo die Sensoren sitzen, welche Öffnungswinkel sie haben und ob zusätzlich Ultraschall oder Wärmebild im Einsatz sind. Der Schnitt richtet sich nach diesen Anforderungen, nicht umgekehrt.

Unser Robotermodell steht nicht in der Liste.

Dann nehmen wir die Plattform neu auf. Dafür brauchen wir entweder CAD-Daten vom Hersteller oder einen Termin bei euch zum Vermessen. Plane dafür einmalig rund [3] Wochen zusätzlich ein. Danach ist der Schnitt für das Modell bei uns hinterlegt.

Verlieren wir dadurch die Herstellergarantie?

Wir schrauben, kleben oder bohren nichts am Roboter. Die Uniform wird angezogen und lässt sich wieder vollständig abnehmen. Am Gerät selbst nehmen wir keine dauerhafte Veränderung vor.

Ob dein Hersteller trotzdem Einschränkungen für Kleidung oder Abdeckungen vorsieht, können wir nicht pauschal beantworten. Klär das bitte vorab. Wenn es Vorgaben gibt, berücksichtigen wir sie beim Schnitt.

Wir haben nur einen Roboter. Lohnt sich das überhaupt?

Gerade bei einem einzelnen Roboter kann Kleidung sinnvoll sein, weil er im Publikumsbereich besonders auffällt. Dort geht es vor allem darum, seine Rolle schnell verständlich zu machen. Bei mehreren Robotern in einer Halle stehen eher Wiedererkennung und Zuordnung im Vordergrund.

Für ein Einzelstück ist der Pilot der sinnvollste Einstieg. Ist der Schnitt einmal fertig, kannst du später nachbestellen, ohne dass wir den Roboter erneut vermessen müssen.

Wie oft muss das gewaschen werden?

Im Publikumsbereich rechnen wir in der Regel mit einem wöchentlichen Wechsel. In staubigen Hallen kann es häufiger nötig sein. Deshalb gehören zum Piloten zwei Sätze: Einer kann in der Wäsche sein, während der andere am Roboter bleibt. Gewerbewäsche bei [60] °C ist eingeplant.

Was kostet das?

Der Pilot startet bei [X.XXX € netto]. Darin enthalten sind Aufnahme, Entwurf, zwei fertige Sätze und der entwickelte Schnitt. Spätere Nachbestellungen kosten weniger, weil die Schnittentwicklung dann bereits erledigt ist.

Wenn dein Budget anders liegt, sag uns das am besten gleich im ersten Gespräch. Dann können wir früh klären, was sinnvoll umsetzbar ist, statt an einem Angebot vorbeizuplanen.

Wie schnell geht das?

Wenn die Plattform bereits aufgenommen ist, planen wir rund sieben Wochen vom ersten Gespräch bis zur finalen Uniform. Bei einer neuen Plattform kommen etwa [3] Wochen hinzu. Nachbestellungen brauchen rund [2] Wochen.

Ihr seid ganz neu. Warum sollten wir mit euch anfangen?

Weil sich für diesen Einsatz noch kein etablierter Standard gebildet hat. Humanoide kommen erst nach und nach in reale Betriebe. Damit entsteht auch die Frage neu, wie Kleidung funktionieren muss, ohne Sensorik, Bewegung und Wartung zu behindern.

Deshalb halten wir den Pilot bewusst überschaubar: mit festem Ablauf, festem Preis und einem physischen Ergebnis nach sieben Wochen. Sollte es am Ende nicht überzeugen, ist das kein geschöntes Referenzprojekt. Dann habt ihr zwei Muster und wir wissen genauer, was wir verbessern müssen.

Erstes Gespräch

Erzähl uns von
deinem Roboter.

Schreib uns einfach, was du schon weißt. Modell, Einsatzort und Aufgabe reichen für den Anfang. Alles Weitere klären wir im Gespräch. Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen persönlich bei dir.

Wir nutzen deine Angaben nur, um dir zu antworten. Kein Newsletter, keine Weitergabe.